Stressmanagement & Entspannung

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Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Unbewältigter Stress am Arbeitsplatz führt zu Anspannung und Frustration sowie Problemen der Konzentration, einer erhöhten Fehlerneigung und Leistungsschwankungen.

Es liegt in der Verantwortung des Unternehmens, seine Mitarbeiter in der Herstellung einer Balance zwischen den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen und den Anforderungen der Arbeitsaufgaben zu unterstützen. Dabei sollten die Stärken des Mitarbeiters wertgeschätzt und gefördert werden. Damit erzeugt man Motivation und Selbstsicherheit im Umgang mit Stresssituationen.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat eine europaweite Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - den Stress managen" durchgeführt. Ziel der Kampagne war es, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu motivieren, arbeitsbedingten Stress und psychosoziale Risiken gemeinsam zu erkennen und zu bekämpfen.

Die Verbreitung von arbeitsbedingtem Stress in Europa ist besorgniserregend. Die aktuelle Gesamteuropäische Meinungsumfrage zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit der EU-OSHA hat ergeben, dass 51 Prozent der Arbeitnehmer der Meinung sind, Fälle von arbeitsbedingtem Stress seien an ihrem Arbeitsplatz häufig.
Vier von zehn Arbeitnehmern geben außerdem an, die Verringerung von arbeitsbedingtem Stress werde an ihrem Arbeitsplatz nicht gut gehandhabt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können jedoch gemeinsam erfolgreich arbeitsbedingten Stress und psychosoziale Risiken bewältigen und verhindern. Die Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze" unterstützt Unternehmen bei diesem Vorhaben.  


Wettbewerb für gute praktische Lösungen

Die Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - den Stress managen" lief über einen Zeitraum von zwei Jahren unter der Beteiligung von Hunderten von Organisationen aus ganz Europa. Sie umfasst Aktivitäten wie Schulungen, Konferenzen und Workshops, Plakat-, Film- und Fotowettbewerbe, Quizspiele, Vorschlagsprogramme, Anzeigen- und Werbekampagnen sowie Pressekonferenzen.

Einer der wichtigsten Punkte im Kampagnenkalender ist der Europäische Wettbewerb für gute praktische Lösungen. Dieser mündete in einer Preisverleihung für die besten Beispiele eines aktiven Managements von Stress und psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz. Dabei sind alle europäischen Organisationen, die Maßnahmen zur Reduzierung und Beseitigung von Stress erfolgreich einführen, zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Aus dieser Kampagne ist ein mehrsprachiger Leitfaden entstanden, welcher sich an Manager und Arbeitgeber von Kleinst- und kleinen Unternehmen richtet und über psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz informiert.

Die neue Kampagne der EU-OSHA „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ stellt die Demografie-Thematik in den Mittelpunkt und verspricht, wie schon bei der den vorausgegangen Kampagnen, interessante Ergebnisse. Diese Kampagne wurde in 2017 abgeschlossen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: EU-OSHA 07.04.2014

Depressionen, Übergewicht und Libidoverlust sind nur einige der möglichen Folgen. Entschleunigung, Entspannung und Schlaf können dem vorbeugen.

Stress steigert kurzfristig die Leistungsfähigkeit wird Stress jedoch zum Dauerzustand, schadet er dem Organismus. Denn chronischer Stress stört den Hormonstoffwechsel. Was dabei im Körper in Gang gesetzt wird und wie die Symptome von chronischem Stress behandelt werden können, damit befassen sich die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).


Stress-Symptome  – Folgen einer erhöhten Aktivität der HPA-Achse

Jeder hat die Anzeichen einer ganz normalen Stressreaktion schon unzählige Male an sich selbst beobachten können: erhöhte Aufmerksamkeit, ein angeregter Kreislauf und ansteigende Herzfrequenz, feuchte Hände ... Diese Symptome sind auf eine erhöhte Aktivität der wichtigsten Stresshormonachse, der sogenannten HPA-Achse, zurückzuführen.
Sie reicht von einem Abschnitt des Zwischenhirns, dem Hypothalamus, über die Hirnanhangdrüse bis zu den Nebennieren. Auf diesem Wege werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet.


Dauerstress und seine Auswirkungen

Folgt auf eine Stressphase keine ausreichende Entspannung, verbleibt der Organismus in dauernder Alarmbereitschaft. Die Folgen sind chronischer Stress, Erschöpfung und Überlastung. Die Auswirkungen auf den Körper sind schädlich und die Symptome vielfältig.
Das Immunsystem reagiert beispielsweise mit einer abnehmenden Aktivität der Killerzellen - man wird anfälliger für Infektionskrankheiten und die Wundheilung kann gestört werden.
Wissenschaftler diskutieren zudem, ob chronischer Stress auch krebsfördernde Wirkung besitzt.

Ein möglicher negativer Effekt auf das kardiovaskuläre System ist die Entstehung von Bluthochdruck und die Gefahr eines Herzinfarkts. Das sind nur wenige Beispiele für die gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Dauerstress. Das sind nur wenige Beispiele für die gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Dauerstress.

Weitere Informationen und Tipps, wie Sie Stress vorbeugen können und welche Entspannungsverfahren es gibt, erfahren Sie hier.

Bequem aber nicht hygienisch

Im Softwareunternehmen Google trifft man sich in den Arbeitspausen auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum oder "chillt" ein bisschen in einem kuscheligen Sessel. Nicht unbedingt hygienisch, finden Experten. Die Unmengen an Keimen am Arbeitsplatz können sich dadurch noch besser verteilen und einnisten.
Vor allem in gemeinsam genutzten und stark frequentierten Räumen wie Konferenzzimmern, Teeküchen und Toiletten finden sich unzählige Bakterien - sowie in Büros, die mit einer Klimaanlage ausgestattet sind und eher selten gelüftet werden.


Sauberer und hygienischer Arbeitsplatz

Statt Wohnzimmeratmosphäre sollte in Arbeitsräumen Hygiene vorherrschen, auch wenn das zuweilen etwas steril wirken kann. Arbeitstisch und -stuhl sollten sich mit wenig Aufwand reinigen lassen, ebenso wie Teppichböden oder andere Fußbodenbeläge.
Denken Sie auch daran, Ihren Telefonhörer, Ihre Computertastatur und die Maus regelmäßig zu reinigen. Sie können ein Tummelplatz für Keime sein. Auch bevorzugen die meisten Mitarbeiter einen sauberen, übersichtlichen und ordentlichen Arbeitsplatz.
Eine optische Aufwertung lässt sich am besten durch Grünpflanzen bewirken.


Grünpflanzen als Staubfilter

Grünpflanzen am Arbeitsplatz verbessern das Raumklima, indem sie über die Blätter Feuchtigkeit abgeben, Sauerstoff produzieren und gleichzeitig Staub und Schadstoffe in der Luft filtern. Besonders effektiv als "Schadstofffilter" sind z.B. Grünlilien oder der Drachenbaum. Beliebt sind aber auch Gewächse wie Farn, Zyperngras, Ficus oder Zimmerlinde.
Hier sollte je nach Lichtverhältnissen und mithilfe eines Experten entschieden werden, welche Pflanzen sich am besten eignen. Auch sollte vor der Begrünung von Büros erfragt werden, ob es Mitarbeiter gibt, die unter bestimmten Pflanzenallergien leiden.

Ihre Gesundheit liegt Ihnen am Herzen – und uns auch! Damit wir Ihre Gesundheit gemeinsam mit Ihnen aktiv stärken können, haben wir eine große Auswahl an Gesundheitskursen für Sie.

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